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Studieren mit Erasmus Community

27.05.2026

Srishti Garg, die aktuell den dualen Studiengang Messe-, Kongress-, und Eventmanagement an der DHBW Ravensburg absolviert, hat ein Auslandssemester in der Türkei verbracht. Drei Monate lang tauchte sie an der Mersin University in eine neue Kultur ein.

Srishti Garg (ganz rechts) mit drei ihrer Kommilitoninnen
Srishti Garg (ganz rechts) mit drei ihrer Kommilitoninnen aus Ravensburg und Mersin am Erasmus Community-Stand.

Wie kam es zu deinem Auslandssemester in der Türkei?

Über meine Universität in Ravensburg hatte ich die Möglichkeit, ein Auslandssemester zu absolvieren – ein lang gehegter Wunsch von mir. Ich wollte die Chance nutzen, eine neue Kultur näher kennenzulernen. Die Lage der Universität am Mittelmeer war ein zusätzlicher Pluspunkt. Die Entscheidung für die Türkei und die dortige Mersin University fiel mir daher leicht.

Nenne mir drei Dinge, die dir in Türkei besser gefallen als zu Hause?

Das warme, angenehme Wetter, die spontane Verabredungskultur und die freundliche Art der Menschen. Bei meiner Ankunft wurde ich von der Erasmus Community herzlich empfangen, was mir den Einstieg in die Stadt und das Land erleichtert hat. Und durch zahlreiche Veranstaltungen wie Sport- und Tanzangebote auf dem Campus wurde ich  schnell ins Studentenleben integriert.

Speisen beim türkischen Frühstück
Dieses türkische Frühstück testete Srishti Garg bei ihrem Ausflug nach Silifke.

Gibt es etwas, dass du nach deiner Rückkehr definitiv nicht vermisst?

Es gibt nichts von dort, was ich nicht vermisse.

Was waren bislang deine kulinarischen Highlights?

Als Vegetarierin war es eine kleine Herausforderung, die regionale türkische Küche zu entdecken. Trotzdem habe ich einige leckere Spezialitäten entdeckt. Zum Beispiel die mit Bulgur hergestellte vegetarische Variante der Hackfleischbällchen Çiğköfte (gesprochen „Tschi-köfte“), die mit Reis gefüllten Weinblätter Sarma und die Linsensuppe Mercimek.

Nationaldenkmal Anitkabir
Nationaldenkmal Anitkabir: Das Mausoleum des türkischen Staatsgründers Mustafa Kemal Atatürk.

Was war dein persönliches Highlight?

Ein besonderes Highlight war mein Trip nach Ankara während des Feiertags Bayram mit meinen türkischen Freund*innen. Der Ausblick über die Stadt von der Burg aus war sehr  beeindruckend. Spannend war auch der Besuch des Mausoleums  Anıtkabir, bei dem ich viel über die Geschichte des Landes erfahren habe. Die Grabstätte des Staatsgründers Mustafa Kemal Atatürk hat eine große Bedeutung für die Bevölkerung.

Und was deine größte Überraschung?

Mich hat vor allem Mersin und ihre lebendige Kultur überrascht. Durch die vielen Studierenden ist die Stadt von zahlreichen Cafés, Restaurants und Bars geprägt. Überall trifft man auf junge Leute. Zudem waren die Menschen sehr gastfreundlich und hilfsbereit – besonders, wenn es sprachliche Schwierigkeiten gab. Auch die Umgebung bietet viele Sehenswürdigkeiten: von Höhlen und Burgen bis hin zu schönen Stränden.

Andere Länder, andere Sitten: Welche Unterschiede hast du in deinem neuen Arbeitsumfeld erlebt?

Eine insgesamt lockerere und entspanntere Atmosphäre als hier in Deutschland, eine sehr ausgeprägte Höflichkeit und eine hohe Arbeitsmoral mit viel Disziplin.

Hast du einen Tipp für unsere Mitarbeitenden in Frankfurt, die es auch in die Türkei zieht?

Das Restaurant Sabah Et Lokantası bietet sehr gutes traditionelles Essen. Außerdem empfehle ich, Zeit am Strand in Mezitli zu verbringen.

Gibt es Dinge in Mersin, die du dort speziell für dein künftiges Berufsleben lernen kannst?

Ja, insbesondere den Umgang mit unterschiedlichen Kulturen, mehr Gelassenheit im Arbeitsalltag sowie gleichzeitig Disziplin und Ehrgeiz in Einklang zu bringen.