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Was Millennials von Messen erwarten

11.06.2018

In Kooperation mit der Messe Frankfurt haben Studierende der EBS Universität für Wirtschaft und Recht untersucht, was sich Millennials – und damit potenzielle zukünftige Messeteilnehmer – von Messen der Zukunft wünschen. Im Ergebnis sollten Messen sich noch stärker zu Events entwickeln, die man unter keinen Umständen verpassen will.

Trotz voranschreitender Digitalisierung und vielseitiger Möglichkeiten, online zu kommunizieren, sind Messen für Millennials nach wie vor Teil des idealen Marketingmix. Dies ergibt eine kürzlich durchgeführte Untersuchung der EBS Universität für Wirtschaft und Recht. Mehr als ein Viertel der Befragten gibt an, die Möglichkeit zum persönlichen Netzwerken sei ein entscheidender Faktor, Messen zu besuchen. „Es ist erfreulich, dass auch die Millennials trotz der zunehmenden Digitalisierung die persönliche Begegnung schätzen und damit unser Geschäftsmodell bestätigen“, betont Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt. Und ergänzt: „Schon immer war es Grundlage des Erfolgs der Messe Frankfurt, den unterschiedlichen Zielgruppen zuzuhören und deren Bedürfnisse mit der jeweiligen Branche in Einklang zu bringen“.

Etwa die Hälfte der befragten Millennials offenbart, sie hätten Hemmungen, Menschen auf Messen anzusprechen, die sie nicht kennen. Hier können Networking-Events sowie Networking-Apps Abhilfe schaffen und den ersten persönlichen Kontakt erleichtern.

Um weiterhin für die Zielgruppe Millennials attraktiv zu bleiben, sollten sich Messen gemäß der Untersuchung zu emotionaleren Events entwickeln, die Besucher und Aussteller auf keinen Fall verpassen möchten. Dieses Gefühl wird als „FOMO“ („Fear of Missing Out“) bezeichnet. „Veranstalter sollten sich das ,FOMO-Prinzip‘, also die Angst, etwas zu verpassen, zunutze machen und Messen so gestalten, dass Besucher und Aussteller unbedingt Teil dieser Gemeinschaft sein möchten – und das bestenfalls vor, während und nach der Messe“, betont Prof. Dr. Diane Isabelle Robers von der EBS Universität für Wirtschaft und Recht.

Hochkarätige Redner und der Einsatz von Virtual sowie Augmented Reality sind Programmpunkte, die Millennials sich auf Messen wünschen. Bestenfalls bewirken diese, dass Besucher emotional noch stärker an eine Veranstaltung gebunden werden und sie auch bei der nächsten Messeausgabe wieder dabei sind. Zudem zeigen die Ergebnisse, dass interaktive Events sowie die Größe und Reputation der jeweiligen Messe zu den entscheidenden Faktoren für eine Messeteilnahme gehören.

Die Ergebnisse der Untersuchung finden Sie zum Download unter: http://m-es.se/e4MJ

Kontakt zur EBS Universität für Wirtschaft und Recht:
Stefanie Teßner, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel +49 611 7102 1679
E-Mail: presse@ebs.edu

Hintergrundinformation Messe Frankfurt
Messe Frankfurt ist der weltweit größte Messe-, Kongress und Eventveranstalter mit eigenem Gelände. Mehr als 2.500* Mitarbeiter an rund 30 Standorten erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund 661* Millionen Euro. Mittels tiefgreifender Vernetzung mit den Branchen und einem internationalen Vertriebsnetz unterstützt die Unternehmensgruppe effizient die Geschäftsinteressen ihrer Kunden. Ein umfassendes Dienstleistungsangebot – onsite und online – gewährleistet Kunden weltweit eine gleichbleibend hohe Qualität und Flexibilität bei der Planung, Organisation und Durchführung ihrer Veranstaltung. Die Servicepalette reicht dabei von der Geländevermietung über Messebau, Marketingdienstleistungen bis hin zu Personaldienstleistungen und Gastronomie. Hauptsitz des Unternehmens ist Frankfurt am Main. Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent. * vorläufige Kennzahlen 2017
Weitere Informationen:
www.messefrankfurt.com  |  www.congressfrankfurt.de  |  www.festhalle.de

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