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Flexibilität und Schnelligkeit zählen!

Nadine Deutscher ist Project Manager Congresses bei der Messe Frankfurt und berichtet von ihren aktuellen Erfahrungen in diesen ungewöhnlichen Zeiten.

Nadine Deutscher

Zuerst zu Ihnen persönlich, seit wann sind Sie im Messe Frankfurt Team?

Nadine Deutscher: Ich bin seit 2019 bei der Messe Frankfurt. Als gelernte Hotelfachfrau war ich davor in verschiedenen Hotels im Convention Sales und in einer Location als Projektleiterin tätig. Veranstaltungsplanung war dabei schon immer mein Fokus. Jetzt als Project Manager Congresses betreue ich Gastkongresse und Tagungen in den Locations der Messe Frankfurt von der Planung und Durchführung bis hin zur Abrechnung.

Im dritten Quartal bis in den Herbst 2020 waren Veranstaltungen unter Hygieneauflagen kurzzeitig möglich, aktuell haben wir wieder ein Veranstaltungsverbot in Deutschland. Wie verändern sich durch die stetig wechselnden Rahmenbedingungen in der Pandemie die Anforderungen der Kunden?

Nadine Deutscher: Eine durchgängig wichtige Rolle spielt ein professionelles Hygienekonzept und die optimale Raumdurchlüftung. Hier sind wir gut aufgestellt und immer in engem Austausch mit den Behörden, damit wir die einzelnen, nötigen Maßnahmen dem aktuellen Pandemieverlauf anpassen können.

Mehr zum Schutz- und Hygienekonzept erfahren

Ganz aktuell suchen Veranstalter – oft sehr kurzfristig – eine geeignete Location für virtuelle Produktionen und schätzen hier vor allem unsere flexiblen Flächen und die sehr gute Datenübertragungsrate, die mehrere Streamings zur gleichen Zeit ermöglichen.

Für sehr kurzfristig geplante Streamingproduktionen bieten wir zum Beispiel auch ein StreamingStudio über unseren konzerneigenen Messebauspezialisten Fairconstruction mit 500 m² Fläche und einer großen LED Wand als Komplett-Lösung. Hier fanden u.a. die Future Meeting Space Präsentation des German Convention Bureau oder die Vergabe des German Design Award 2021 statt.

Mehr über Streamingproduktionen erfahren

Besonders das Kap Europa überzeugt in diesen Zeiten als Top-Location für virtuelle Events. Was zeichnet das Kap Europa diesbezüglich aus?

Nadine Deutscher: Das Kap Europa bietet viel Platz durch weitläufige Foyers und 14 Konferenzräume. Jeder dieser Räume ist flexibel als großes oder auch kleines Streamingstudio nutzbar.

Ein weiterer Pluspunkt sind unsere Services: Durch unsere schnelle Glasfaseranbindung können wir beliebige Bandbreiten zur Verfügung stellen und damit auch große Streamingveranstaltungen durchführen. Im Januar war zum Beispiel die DEKA Bank bei uns zu Gast, mit acht Streamingveranstaltungen in 3 Wochen. Die Webstudios wurden speziell in unsere Räume eingebaut. Unser Technikdienstleister Gahrens + Battermann hat entsprechende Medientechnikpakete geschnürt und unser konzerneigener Exklusiv-Caterer accente hat die Crew vor Ort mit einem an die Hygienerichtlinien angepassten Snack-Angebot versorgt.

Ihr Ausblick auf 2021?

Nadine Deutscher: Es bleibt eine volatile Situation, trotzdem schaue ich positiv auf den Jahresverlauf. Wir haben Anfragen für virtuelle, hybride und auch Live-Events. Abhängig vom Pandemieverlauf und damit von den behördlich vorgegebenen Möglichkeiten, werden Entscheidungen für Veranstaltungen auf Kundenseite sehr kurzfristig getroffen. Wir haben uns darauf eingestellt, so flexibel wie möglich zu sein und unsere Kunden bestmöglich in dieser für alle schwierigen Zeit zu unterstützen.  Mein persönliches Fazit: Ich finde es spannend, im virtuellen Eventbereich hinzuzulernen und Kompetenz auszubauen. Aber ganz besonders freue ich mich wieder auf die ersten Live-Veranstaltungen mit vielen Teilnehmern und viel Leben in unseren Locations.

Das Interview wurde am 15. März geführt.