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Das Unternehmen Messe Frankfurt

Das Unternehmen

Geschichte der Messe Frankfurt GmbH

Am 22.11.1907 wurde die Ausstellungs- und Festhallen-Gesellschaft mbH gegründet, aus der später die Messe Frankfurt GmbH hervorging. Gründungszweck im Jahr 1907 war der Bau und Betrieb der ersten Frankfurter Messehalle, der Festhalle. Diese wurde im Jahr 1909 im Beisein des Kaiserpaares eröffnet.

Seit 1920 lautete die Firmenbezeichnung Messe- und Ausstellungs-Gesellschaft mbH, mit der Stadt Frankfurt als alleiniger Gesellschafterin. Im Jahr 1951 kam das Land Hessen als zweiter Gesellschafter hinzu. Heute liegen 60 Prozent der Anteile, des seit 1983 als Messe Frankfurt GmbH firmierenden Unternehmens, bei der Stadt Frankfurt am Main und 40 Prozent beim Land Hessen.

Die erste Ausstellung in der neuerbauten Festhalle und auf dem Messegelände war 1909 die ‚Internationale Luftschifffahrt-Ausstellung’. Nach dem Ersten Weltkrieg fand 1919 die erste Messe nach dem Frankfurter Prinzip, d.h. der thematischen Zusammenfassung der Ausstellergruppen statt. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs fanden allerdings nur noch wenige Ausstellungen von internationaler Bedeutung statt. Die Festhalle wurde schon 1940 bei einem Brand schwer beschädigt. Vom Messegelände blieben 1945 nur Trümmer und Ruinen.

Impression der Frankfurter Festhalle

Der Wiederaufbau des Messegeländes begann sofort nach Kriegsende. Von 1946 bis 1950 wurden die Festhalle wiederhergestellt und neue Ausstellungshallen gebaut. Die Kongresshalle und die alte Halle 3 setzten bereits damals architektonisch Zeichen.

Mit der Herbstmesse 1948 und der Frühjahrsmesse 1949 entstanden die Internationalen Frankfurter Messen neu.

Impression der Frankfurter Festhalle

Interstoff und ISH waren 1959 und 1960 die ersten reinen Branchenmessen. Die Differenzierung der Messen setzte sich mit der ersten Heimtextil und der ersten Automechanika 1971 fort. Mit der Musikmesse und der Techtextil entstanden in den 1980er Jahren neue Spezialmessen. Die Interstoff Asia in Hongkong war 1987 die erste im Ausland durchgeführte Messe. Seither hat die Messe Frankfurt ihre Internationalisierung konsequent vorangetrieben.

Impression der Frankfurter Festhalle

Messe Frankfurt ist der weltweit größte Messe-, Kongress und Eventveranstalter mit eigenem Gelände. Rund 2.400 Mitarbeiter an 30 Standorten erwirtschaften einen Jahresumsatz von über 640 Millionen Euro. Hauptsitz des Unternehmens ist Frankfurt am Main. Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.

Einen kurzweiligen Streifzug durch die Geschichte der Frankfurter Messen und der Messe Frankfurt bietet die unten aufgeführte Galerie. Sie zeigt chronologisch in Text und Bild wichtige und einprägsame Momente aus den vergangenen Messejahrzehnten.

Der Deutsche Pavillon auf der EXPO 2015

Expo 2015

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie hat die Messe Frankfurt den Bau und den Betrieb des Deutschen Pavillons für die Expo Milano 2015 organisiert. Thema der Expo 2015 war „Feeding the Planet, Energy for Life“ („Den 

Planeten ernähren, Energie für das Leben“). Die Länderpräsentationen drehten sich um die Schlagworte Nahrung, Energie, Globus und Leben. Der Deutsche Pavillon „Fields of Ideas“ zeigte neue und überraschende Lösungsansätze aus Deutschland für die Ernährung der Zukunft. Unter dem Motto „Be active!“ lud er die Besucher ein, selbst aktiv zu werden. Dieses Angebot wurde von rund drei Millionen Besuchern wahrgenommen. 

Download: Historie der Messe Frankfurt