Die erste Motortec Automechanika Ibérica, Internationale Fachmesse für Autoteile, Werkstattausrüstung und Kundendienstprodukte, endete am 2. April mit überaus zufriedenstellenden Ergebnissen. Die Fachmesse für den automobilen Aftermarket wurde von der führenden spanischen Messegesellschaft IFEMA in Kooperation mit der Messe Frankfurt organisiert. Besonders geschätzt wurde von den Teilnehmern die hohe Investitionsbereitschaft der Messegäste, denn von den 39.965 Fachbesuchern der Motortec Automechanika Ibérica hatten 76 Prozent eine sehr hohe (52 Prozent) bzw. mittlere Kompetenz (24 Prozent), um auf die Kaufentscheidungen und Lieferantenpolitik ihrer Unternehmen Einfluss zu nehmen. Dank der Qualität der Fachbesucher erwies sich die Messe als effiziente Business-Plattform, um neue Geschäftskontakte zu knüpfen.
Die zahlreichen internationalen Besucher zeigten großes Interesse, nicht nur am iberischen Markt, sondern auch an allen anderen ausländischen Ausstellern. 30 Prozent der 453 ausstellenden Firmen stammten aus dem Ausland, wobei Deutschland, Italien, Frankreich, Polen und aufgrund der räumlichen Nähe natürlich Portugal im großen Stil vertreten waren. So stellten die Portugiesen auch das größte Kontingent der ausländischen Besucher. Der Auslandsanteil der Besucher lag bei 12 Prozent. Davon allein 31 Prozent aus Portugal, aber auch Deutschland, Frankreich und Italien waren gut vertreten. 15 Prozent entfielen auf Lateinamerika, darunter der Großteil aus Argentinien.
70 Prozent der spanischen Besucher waren aus dem ganzen Land zur Messe nach Madrid gereist, was das große Interesse des nationalen Marktes an der Motortec Automechanika Ibérica belegt. Auch aus Andalusien, Katalonien, Valencia sowie Kastilien und León wurden beachtliche Besucherzahlen registriert.
Im Hinblick auf ihren beruflichen Hintergrund stammten 45,34 Prozent der Besucher aus dem Werkstattbereich, gefolgt vom Handel, der diesmal fast 22 Prozent ausmachte.
Neue Geschäfte im Fokus
Um übergreifende Branchentreffen im Aftermarket zu fördern, gab es u.a. das erste Treffen der lateinamerikanischen Aftermarket-Business-Group, bei dem sich Vertreter aus 50 Firmen, die auf den spanischen und iberoamerikanischen Märkten tätig sind, in B2B-Meetings trafen, um neue geschäftliche Möglichkeiten zwischen diesen Branchen anzubahnen.
Außerdem hat die Motortec Automechanika Ibérica ein ambitioniertes Buyers Programme entwickelt, um Geschäfte im Bereich Autoausrüstung, Komponenten und Service zu fördern. Hierzu wurden auf Wunsch der Aussteller 651 wichtige nationale und internationale Einkäufer, meist mit Verbindung zu den großen Vertriebskanälen, eingeladen.
Fortbildungs- und Innovationsforum
Die Veranstalter der Motortec Automechanika Ibérica wissen, wie wichtig es ist, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, wenn es um Innovationen bei Verfahrensweisen, Produkten und Techniken im Aftermarket-Bereich geht. Aus diesem Grund begleitete ein umfangreiches Programm aus Seminaren, Konferenzen und Workshops die Messe. In mehr als 140 Angeboten konnten sich die Teilnehmer u.a. über Marktinnovationen sowie über neue Trends und Maßnahmenpläne zur Verbesserung der Effizienz und des Managements in der Werkstatt informieren.
Zur Förderung innovativer Technologien, Produkte und Dienstleistungen im automobilen Aftermarket wurden zukunftsweisende Erzeugnisse im Rahmen der Innovation Gallery prämiert. Insgesamt erhielten sieben Einreichungen aus verschiedenen Kategorien eine Auszeichnung. Beim Professional Repair Award hatten die Besucher die Möglichkeit, sich an der Abstimmung zu beteiligen. Außerdem wurde ein Umweltpreis vergeben.
Im Sinne einer kontinuierlichen Weiterentwicklung des Sektors warben die Messeveranstalter auch bei den Studenten aus dem Automobilbereich dafür, die Veranstaltung zu besuchen. Für sie ist die Messe eine ideale Ergänzung zur akademischen Ausbildung und die perfekte Kulisse, um sich mit den Tools im zukünftigen Arbeitsalltag vertraut zu machen.
Umdenken beim Endverbraucher
Ein weiteres Ziel der Motortec Automechanika Ibérica war es, dem Endverbraucher die Bedeutung des Aftermarket-Sektors zu vermitteln. So sollten die Autofahrer für eine regelmäßige Fahrzeugwartung sensibilisiert werden. Deshalb hat die Fachmesse zusammen mit den führenden Industrieverbänden und Unternehmen die Aftermarket Week mit Angeboten und weiteren Aktivitäten organisiert, damit die Autofahrer in die Werkstätten kommen und ein Vertrauensverhältnis zwischen den Kunden und den Werkstätten geschaffen wird. In diesem Zusammenhang wurde das „1st Popular Race – Get down to your workshop, look after your car, look after yourself“ mit fast tausend Teilnehmern organisiert. Darunter befanden sich Werkstattmitarbeiter, Fachleute aus anderen Bereichen des Aftermarkets und Autofahrer, die eine Strecke von 10 km zurücklegten, um für mehr Sicherheit auf den Straßen zu werben.
Insgesamt hat die Motortec Automechanika Ibérica ihr Ziel erreicht, sich als größte Aftermarket-Veranstaltung für Fachbesucher und Endkunden und als Treffpunkt zur Entwicklung und Anbahnung neuer geschäftlicher Beziehungen im Bereich Autoausrüstung, Komponenten und Dienstleistungen zu etablieren.