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09.12.2011 Messe Frankfurt übertrifft 2011 eigene Umsatzprognose, erreicht mit 457 Millionen Euro neue Bestmarke

Stabile Profitabilität bei gesundem Wachstum im In- und
Ausland

Konzernumsatz soll 2012 erstmals über 500 Millionen Euro liegen


Die Messe Frankfurt gehört auch 2011 zu den nachhaltig erfolgreichen Messegesellschaften weltweit. „Wir erwarten mit einem Umsatz von rund 457 Millionen Euro ein neues Hoch in unserer Unternehmensgeschichte“, betonte Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, bei Vorlage der vorläufigen Kennzahlen für 2011. Damit übertrifft das Unternehmen die eigenen Planzahlen für das zu Ende gehende Geschäftsjahr.

„Unabhängig von Veranstaltungszyklen steigern wir unseren Umsatz Jahr für Jahr und bleiben dabei profitabel“, so Marzin weiter. Mit 128,3 Millionen Euro ist das operative Auslandsgeschäft weiter gewachsen und erreicht ebenfalls eine neue Bestmarke. Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz liegt damit bei 28 Prozent.  Nachhaltig stabil ist das Konzernergebnis vor Steuern, das bei rund 30 Millionen Euro liegen wird. In dieser Kennzahl sind Abschreibungen und der Kapitaldienst − etwa für die neue Messehalle 11 − schon berücksichtigt.

Gesundes Wachstum im In- und Ausland
„Wir wachsen nicht nur analog zur Weltwirtschaft im Ausland, wir wachsen auch mit bestehenden und neuen Veranstaltungen in Frankfurt“, erklärte Marzin die strategische Ausrichtung der Unternehmensgruppe. Zur Absicherung wie zum Ausbau des Kerngeschäfts in Frankfurt wurden in diesem Jahr vier neue Eigenveranstaltungen etabliert. Gleichzeitig wurde die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Gastveranstaltungen vertieft und ausgebaut. So konnte beispielsweise mit dem britischen Veranstalter UBM Live ein Vertrag über weitere Großmessen am Standort Frankfurt bis 2021 abgeschlossen werden. Der Vertrag mit dem VDA über die Durchführung der IAA PKW gilt – neu abgeschlossen – bis zum Jahr 2019. Zusätzlich wird im Jahr 2012 die European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition (EU PSSEC), die führende Plattform für die Photovoltaik-Branche, auf dem Messegelände stattfinden. Und mit „Land und Genuss“, einer Veranstaltung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), konnte eine weitere Publikumsmesse für den Standort gewonnen werden.

„Frankfurt ist unsere starke Basis“, erläuterte Marzin. „Unsere etablierten Messen sind unsere stabilen Stammveranstaltungen. Von hier aus tragen wir unsere Messemarken weiter in klar ausgewählte Weltmarktregionen mit großen Wachstumschancen für unsere Kunden.“ 25 neue Messen stehen für das laufende und für das kommende Geschäftsjahr auf dem Veranstaltungskalender. Kern dieser Entwicklung ist eine einheitliche Marken- und Globalisierungsstrategie, die im Rahmen einer Neuorganisation am Stammsitz Frankfurt im vergangenen Jahr weiter fokussiert wurde.

Ihr Portfolio will die Messe Frankfurt sowohl mit eigenen Veranstaltungen als auch im Schulterschluss mit starken Partnern weiter ausbauen. Aktuelles Beispiel für diese Aktivitäten ist der Kauf der Veranstaltung Interlight in Moskau. Die russische Leitmesse für dekorative Beleuchtung, technische Beleuchtung und Gebäudeautomation erwirbt die Messe Frankfurt vom bisherigen Veranstalter OWP Ost-West-Partner GmbH.

Weltweit hat das Unternehmen im Berichtsjahr 101 Messen und Ausstellungen veranstaltet. Insgesamt beteiligten sich über 3,3
Millionen Besucher und mehr als 67.000 Aussteller.

Im dem turnusbedingt schwächeren Veranstaltungsjahr fanden in Frankfurt 31 Messen und Fachausstellungen statt, darunter 14
konzerneigene Veranstaltungen mit knapp 19.000 Ausstellern und rund 745.000 Besuchern.

Ausblick 2012: Erneut deutliche Umsatzsteigerung
2012 will die Messe Frankfurt mit weiterhin hoher Schlagzahl,
wachsenden Veranstaltungen und noch effizienteren
Unternehmensstrukturen wachsen. „Wir wollen beim Umsatz die 500-Millionen-Euro-Marke knacken“, betonte Marzin. Die
Vorbuchungen für das veranstaltungsstarke Messejahr 2012 sind bestens. Zudem stehen mit der Light + Building, der Automechanika,
der Texcare und der Achema vier große Leitmessen auf dem
Veranstaltungskalender. Parallel trägt die Messe Frankfurt der
steigenden Bedeutung digitaler Medien Rechnung: Als erster
deutscher Messeplatz bietet das Unternehmen den Besuchern der
Eigenveranstaltungen ab Januar 2012 einen kostenlosen Zugang zum drahtlosen Internet an. „Das ist für uns ein zeitgemäßer Service, der international ein Standard werden wird“, so Marzin.

Als mittelfristige Wachstumstreiber für Frankfurt sieht der
Vorsitzende der Geschäftsführung neben neuen Veranstaltungen das weitere Kongresszentrum im Europaviertel, mit dem die Messe Frankfurt dem wachsenden Veranstaltungssegment Tagungs- und Kongresswirtschaft Rechnung tragen wird. Es soll im Herbst 2013 fertig gestellt werden. Darüber hinaus übernimmt das Frankfurter Messeunternehmen 2015 im Auftrag des
Bundeswirtschaftsministeriums die Organisation des Deutschen
Pavillons bei der Weltausstellung in Mailand.


Hintergrundinformation Messe Frankfurt
Die Messe Frankfurt ist mit rund 457* Millionen Euro Umsatz und weltweit 1.769* Mitarbeitern das größte deutsche Messeunternehmen. Der Konzern besitzt ein globales Netz aus 28 Tochtergesellschaften, fünf Niederlassungen und 52 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in mehr als 150 Ländern für ihre Kunden präsent. An über 30 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen "made by Messe Frankfurt" statt. Im Jahr 2011 organisierte die Messe Frankfurt 101 Messen, davon mehr als die Hälfte im Ausland.
Auf den 578.000 Quadratmetern Grundfläche der Messe Frankfurt stehen derzeit zehn Hallen und ein angeschlossenes Kongresszentrum. Das Unternehmen befindet sich in öffentlicher Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.

* Vorläufige Zahlen (2011)

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