Festhalle: Geschichte

Mit dem Bau der Festhalle und ihrer Eröffnung am 19. Mai 1909 wird dem Ruf nach einer Halle Rechnung getragen, die Raum für internationale Ausstellungen und Kongresse bietet und gleichzeitig eine gute Akustik hat.

Geplant vom berühmten Münchner Architekten Friedrich von Thiersch, wird Europas größter Kuppelbau seiner Zeit in der Rekordzeit von nur 18 Monaten nordwestlich des Frankfurter Hauptbahnhofes errichtet. Noch vor der eigentlichen offiziellen Eröffnung durch Kaiser Wilhelm II. tummeln sich während des XI. Deutschen Turnerfestes rund 15.000 Turner im und vor dem Gebäude.
Am Tag der Eröffnung findet der 3. Wettstreit Deutscher Männergesangsvereine statt. Die Festhalle wird gleich zu Beginn Schauplatz für Kultur und Unterhaltung.

Im Juli 1909 öffnet die "Internationale Luftfahrtausstellung" auf dem Festhallengelände ihre Tore und zählt 1,5 Millionen Besucher.

Heute wie damals finden unter dem 40 Meter hohen gläsernen Dach der Festhalle spektakuläre Veranstaltungen aus Politik, Sport, Kultur und Wirtschaft sowie Messen und Ausstellungen statt.

Im Lauf der Jahrzehnte entwickelte sich die Festhalle zum historischen Kernstück der Messe Frankfurt. Mit ihrer klassizistischen Hülle verleiht sie dem modernen architektonischen Ensemble des Messegeländes einen besonderen Charme. Einst war die Festhalle als größter Kuppelbau Europas ein Meilenstein in der europäischen Architekturgeschichte. Heute ist sie eine Legende.
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